Erfolgreiches Jahreskonzert am 3.11.2013

Mit der Ouvertüre „Der Barbier von Sevilla“ leitete das Orchester I das Konzert ein. Die Musikalität des Stückes wurde wundervoll ausgekostet und vom Dirgenten Manfred Schmidtke dem Publikum nähergebracht.

Die Spanischen Tänze von Moszkowski wurden temperamentvoll mit spanischem Espri vorgetragen. Auch hier wurde die große musikalische Bandbreite des Orchesters deutlich. Ständige Wechsel zwischen temperamentvollen und ruhigen Teilen der Sätze taten ihr Übriges.

Der Teufelstanz von Hellmesberger wurde schließlich in einem wahrhaft teuflischen Tempo vorgetragen und trotzdem souverän musiziert.

Das Orchester II leitete schließlich zu dem rhythmischen Teil über mit „Über den Wellen“ und der Rumba „Cachita“. Die schwungvoll dargebotenen Stücke kamen so gut beim Publikum an, dass eine Zugabe gegeben wurde.

Nach der Pause wurde zunächst unser Dirigent Manfred Schmidtke geehrt für seine 50jährige Vereinszugehörigkeit !!! Ohne ihn und sein Engagement würde es den Verein mit seinen drei Orchestern nicht in dieser Form geben. DANKE MANFRED !!!

Das Jugendensemble des Vereins gab „Moon River“ und „A groovy kind of love“ zum Besten, gefühlvoll und musikalisch vorgetragen. Da kann man nur sagen: Weiter so !!!

Als Solist trat Jonas Schmitz auf und brachte dem Publikum das Stück „Preludio“ von Adamo Volpi näher. Ein wundervolles Solo-Stück, mit Ruhe und Bedacht vorgetragen. Von Jonas werden wir bestimmt noch viel zu hören bekommen.

Mit Peter Hohlweger und der Sängerin Gabriele Schürenberg wurde nun in zwei Bearbeitungen der rhythmische Teil eingeläutet. Die Beiden harmonierten wundervoll und spielten sich die musikalischen Bälle zu.

Mit „Henry Mancini in Concert“ wurde nun das Publikum durch viele ruhige und beswingte Melodien verzaubert – abgesehen von einigen kurzen Slapstick-Einlagen passend zu dem Stück „Pie in the face-Polka“.

Anschließend wurden die drei Big-Band-Arrangements von Peter Hohlweger durch das Akkordeon-Orchester vorgetragen unter Mitwirkung der Sängerin Gabriele Schürenberg und Peter Hohlweger, der die Solo-Parts souverän übernahm.

Bei diesen Stücken wuchs das Orchester über sich hinaus. Es zeigte, dass es auch diese rhythmisch sehr exakt zu spielenden Grooves hervorragend meistert. Akkordeon-Orchester goes BigBand !!!

Der hervorragende Sound dieser Stücke ist nicht zuletzt dem versierten Akkordeonisten Peter Hohlweger und seinen wunderbar gesetzten Arrangements zu verdanken !!!

Schließlich sprangen alle Zuhörer am Schluss des Konzertes auf den „Sonderzug nach Pankow“ auf und genossen das flott und beschwingt vorgetragene „Chattanooga Choo Choo“.

Schließlich wurden aufgrund des kräftigen Applauses noch zwei Zugaben gegeben – „Copacabana“ (mit Solo von Peter Hohlweger) und „I will follow him“.

Ein gelungenes Konzert, dass allen Aktiven und allen Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

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